Petersilienwurzel (Radix petroselini)

Petersilienwurzel – Traditionelles neu entdeckt.

Rückbesinnung auf alte Werte. Omas traditionelles Wurzelgemüse hält in vielen Küchen wieder vermehrt Einzug.

Stammt aus dem Mittelmeerraum. Schon bei den Römern galt das schmackhafte Gemüse als Energielieferant und Kraftspenden für die Gladiatoren.

Die Petersilienwurzel wird im April ausgesät. Saison hat das würzige Gemüse vor allem in den Herbst- und Wintermonaten. Hier ist es ein wichtiger Bestandteil im Suppengemüse, erfreut sich jedoch immer größerer Beliebtheit zur vielseitigen Verwendung in der gehobenen Gastronomie.

Die Petersilienwurzel ist reich an Vitamin C und B und außerdem ein ausgezeichneter Eiweiß, Kalzium, Eisen – Lieferant. Die in der Wurzel enthaltenen ätherischen Öle machen das Gemüse äußerst bekömmlich und sorgen für eine gute Verdauung und eine rege Nierentätigkeit.

Die Petersilienwurzel fühlt sich sowohl beim Produzenten im Kühllager als auch in kühlen privaten Kellern sehr wohl. Im Kühlschrank hält sie es abseits von anderem Obst und Gemüse einige Tage lang gut aus.

Vor allem in den Wintermonaten darf eine feine Suppe von der Petersilienwurzel nicht auf dem Speiseplan fehlen!

Rezept - Schaumsüppchen von der Petersilienwurzel

Petersilienwurzel

 

Zutaten für 2 Portionen:
140 g Petersilienwurzel(n)
1 Schalotte(n)
1/2 Knoblauchzehe(n)
30 g Butter
50 ml Weißwein
250 ml Kalbsfond oder Rinderfond (selbst gemacht oder aus dem Glas)
150 ml Sahne
1/4 Bund Petersilie
Salz

Zubereitung:
Die Petersilienwurzel säubern, schälen und in Scheiben schneiden. Die Schalotte fein würfeln und beides in der Butter leicht anbraten, nicht bräunen. Mit dem Wein und der Brühe ablöschen, den Knoblauch, fein gerieben oder zerdrückt, dazu geben und salzen. Ca. 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Dann die Sahne dazu geben.

Alles gut schaumig pürieren. Wenn nötig, nochmal nachwürzen. 2/3 der Suppe in die Suppenschalen geben. In den Rest die klein geschnittene Petersilie geben und nochmal kräftig pürieren. Die leicht grüne Suppe vorsichtig auf die weiße Suppe gießen und servieren.

Ich habe dazu einen Spieß mit marinierten Garnelen und frisches, selbst gebackenes Weißbrot serviert.

Beim nächsten Mal werde ich versuchen, etwas Spinat bei dem grünen Süppchen mit zu pürieren, weil die Farbe dann doch intensiver wird und es nicht zu sehr nach Petersilie schmeckt.