Marille (Prunus armeniaca)

Marille – die exquisite Gaumenfreude.

Frisch vom Baum oder als verführerischer Genuss in raffinierten Süß-Speisen und Torten-Kreationen, Marillen punkten immer.

Unter diesem Name ist die Aprikose vor allem in Österreich, Südtirol und Teilen Bayerns bekannt. Die unvergleichliche Frucht wurde bereits in der Antike in Armenien angebaut und so wurde auch ihre Herkunft damit assoziiert. Andere überlieferte Quellen sprechen von China und Nordindien als Heimat der Marille. Auch in der ungarischen Tiefebene wurden zu Zeiten der Türkenherrschaft Marillen angepflanzt. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Marille wieder kultiviert und seitdem ist sie im gesamten Mittelmeerraum und im milden Klima Tirols zuhause.

Marillen sind nur kurze Zeit aus dem heimischen Anbau erhältlich. Die Saison beschränkt sich bei uns auf die Monate von Juli bis August.

Die Marille besticht nicht nur durch den unvergleichlichen Geschmack, sondern auch durch viele wertvolle Inhaltsstoffe. Allen voran das wichtige Provitamin A – Carotin und den hohen Werten an Vitamin B1, B2 und C.

Die beste Empfehlung ist es frische Marillen nach Bedarf zu kaufen und gleich zu verzehren.

Marillen schmecken einfach in allen Variationen. Ob roh, in leckeren Knödeln, vielfältigen Kuchen und nicht zu vergessen auf die einzigartigen Geschmacksnuancen als Marillen-marmelade.

Rezept - Marillenmarmelade

Marillen

Zutaten für 2 Portionen:

1 kg Marillen
500 g Gelierzucker (Variante 2:1)

Zubereitung:
Für die Marillenmarmelade zunächst die Marillen waschen und halbieren.
Die Kerne der Marillen entfernen und das Fruchtfleisch in kleinere Stücke schneiden.
Die Marillen mit Zucker vermischen und für einige Stunden gut durchziehen lassen.
Danach die Marillen aufkochen und 4-5 Minuten kochen lassen.
Die noch heiße Marillenmarmelade in sterile Gläser abfüllen.